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Bleiwurz – leicht zu kultivierende Kübelpflanze

Der Bleiwurz, lat. Plumbago auriculata, ist eine pflegeleichte Kübelpflanze. Ihre schönen, weißen, rosa oder blauen Blüten, bringt sie in etwa von Juni bis September aus.

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Nachdem der Bleiwurz aus Südafrika stammt, ist er in unseren Breitengraden nicht winterhart. Schwer ist seine Kultivierung nicht, sofern der Hobbygärtner ein passendes Winterquartier für die Blühpflanze hat. Immer häufiger findet sich der Bleiwurz auch als dekorative Pflanze in Blumenampeln oder als kleine Hecke in Blumenkästen. Bei letzterer Pflanzart benötigt er allerdings ein Spalier, um perfekt wachsen zu können. Gelingt dies, ist er sowohl ein dekorativer, als auch effektiver Sichtschutz im Sommer.

Bleiwurz – pflanzen & pflegen

Die Blütenfülle vom Bleiwurz ist nur dann enorm, wenn er genügend Wasser, Licht und Nährstoffe erhält. Windgeschützt sollte er zudem stehen, denn mit einer Wuchshöhe von 1,5 bis 4 Metern, droht sonst Windbruch. Alternativ geht auch noch ein Pflanzen mit Spalier, damit die Triebe stabil stehen. Pflegeleicht ist die Pflanze zwar, aber der Pflegeaufwand ist nicht zu unterschätzen. Der Bleiwurz benötigt nämlich nicht nur regelmäßig Gießwasser, sondern auch Düngemittel im 14-tägigen Rhythmus. Zudem muss der Gärtner immer die verwelkten Blüten ausputzen, damit sich neue bilden können.

Pflanzzeit – sobald kein Frost mehr herrscht

pflanzzeit Nachdem der Bleiwurz nicht winterhart ist, darf er erst in den Garten, wenn kein Frost mehr herscht. Dadurch, dass er sowieso im Kübel steht, ist er bei Spätfrösten leicht nochmal in sein Winterquartier zu bringen. Während dieser darf er nämlich nicht draußen stehen, weil er ansonsten Schaden nimmt.

Standort – sonnig

standort Je mehr Sonne, umso besser ist das für den Bleiwurz. Steht er mehr im Schatten, so zeigt sich das durch eine geringere Blüte. Dabei ist es zudem noch wichtig, dass die Blume so steht, dass sie Regen nicht erreicht. Idealerweise auf einer Terrasse oder eben dem Balkon. Bekommt sie Regenwasser ab, können ihre Blüten verkleben, weil diese einen Klebstoff absondern in dem selbst Insekten hängen bleiben können. Ein Windschutz ist ebenfalls zu empfehlen oder die Kultivierung am Spalier. Ansonsten nimmt der Bleiwurz Schaden, weil seine langen Triebe abbrechen.

Pflanzenabstand – 20 bis 30 cm

pflanzenabstand Nachdem der Bleiwurz eher in die Höhe, als in die Breite wächst, reicht ein Pflanzabstand von 20 bis 30 Zentimetern aus. Natürlich ist dies auch etwas von der gekauften Sorte abhängig.

Wuchshöhe – 1,5 bis 4 Meter

wuchshoehe Der Bleiwurz ist nicht nur eine schnell-, sondern auch eine hochwachsende Pflanze. Er kann in heimischen Gärten, je nach Pflege und Standort, eine Wuchshöhe von 1,5 bis 4 Metern erreichen.

Blütezeit – Juni bis September

bluetezeit Nicht nur Hobbygärtner nutzen den Bleiwurz wegen seiner schönen Blütenpracht gerne als Blickfang im Garten. Er ist zwar in unseren Breitengraden nur als Kübelpflanze kultivierbar, aber dies gleicht seine Blütezeit von Juni bis September durchaus aus.

Pflegeaufwand – mittel

pflegeaufwand Zwar hat der Pflanzenfreund mit der Pflege vom Bleiwurz nicht viel Aufwand, aber dennoch muss er sich regelmäßig um ihn kümmern. Während der Blütezeit benötigt die exotische Pflanze alle 14 Tage eine Düngemittelgabe. Zwar wäre es auch denkbar diese wegzulassen, aber dann fällt die Blütenpracht um einiges geringer aus. Zudem benötigt sie regelmäßig Wasser, weil sie nicht im Regen stehen darf. Der Hauptaufwand aber liegt im Abzupfen der verwelkten Blüten. Geschieht dies nicht, dauert es viel länger, bis der Bleiwurz neue Blüten ausbringt.

Wasserbedarf – mittel

waesserung Gerade während der Blüte benötigt der Bleiwurz reichlich Wasser, aber der Gärtner sollte ihn nicht ertränken. Staunässe gilt es aber ebenso zu vermeiden wie Trockenheit, beides schadet der Pflanze. Wichtig zu wissen ist auch, dass ein Gießen nur an den Wurzeln erfolgen sollte. Ansonsten nimmt der Bleiwurz schaden, genauso, wie wenn er im Regen stehen würde.

Lebensdauer – mehrjährig

lebensdauer Wer sich gut um seinen Bleiwurz kümmert und ihn immer während der Winterzeit ins Haus holt, wird lange Freude an der mehrjährigen Pflanze haben.

Schnittzeit – Frühjahr und Herbst

schnittzeit Der Schnitt beim Bleiwurz kann genauso erfolgen wie bei Geranien oder Fuchsien. Dabei hat sich herausgestellt, dass es ideal ist sowohl im Frühjahr, als auch Herbst einen Rückschnitt durchzuführen. Beidesmal kann es ein kräftiger Schnitt sein, denn spätestens nach 30 Tagen zeigen sich neue Triebe. Wenn ein Gärtner ständig die Triebe vom Bleiwurz auf eine Länge von 30 bis 40 Zentimetern kürzt, erhält er eine wunderbar kompakte Pflanze. Bleiben sie länger, so entwickelt sich der Bleiwurz zu einem locker gehaltenen Busch.

Bleiwurz überwintern

winterhart Bleiwurzpflanzen sind nicht winterhart, weil sie ursprünglich aus wärmeren Gegenden stammen. Deswegen ist es auch üblich sie im Kübel zu kultivieren und nicht auszupflanzen. Wichtig ist es, den Bleiwurz um etwas die Hälfte zurückzuschneiden, bevor es ins Winterquartier geht. Dieses sollte eine Temperatur um etwa acht Grad Celsius aufweisen und hell sein. Düngen ist während dieser zeit nicht nötig, nur ab und an ein Schluck Wasser. Alternativ kann der Gärtner den Bleiwurz auch in der Wohnung überwintern. Hier benötigt er dann aber einen Platz am Fenster und in einem warmen Raum. Der Nachteil an dieser Form des Überwinterns ist das geringere Blütenwachstum im nächsten Jahr, weil die erforderliche Ruhepause nicht entsteht.

Vermehrung

Stecklinge zur Vermehrung vom Bleiwurz zu nutzen ist nicht nur erfolgsversprechend sondern auch einfach. Die ideale Zeit um sie zu schneiden ist zwischen Mai und Juli. Komplett verholzt sollten die Triebe nicht sein, aber auch nicht ganz fleischig und weich. Mit einem scharfen Messer die Triebe auf einer Länge von etwa 10 bis 15 Zentimetern von der Mutterpflanze trennen oder einfach abreißen. Letzteres verkraftet die Pflanze besser, als wenn die Schnittstelle mit einer Schere gequetscht wird.
 
Ein Sand-Torf-Gemisch ist das ideale Substrat für die Anzucht von Bleiwurzstecklingen. Nachdem sie im Pflanzsubstrat stecken, eine Plastiktüte über jedes Anzuchttöpfchen stülpen, um ein feuchtwarmes Klima zu schaffen, wie es in der Heimat vom Bleiwurz üblich ist. Stehen diese an einem warmen und hellen Platz, bilden sich schnell wurzeln. Sobald sich diese zeigen, hat die Plastiktüte ihren Zweck erfüllt und kann weg. Nun gilt es die jungen Bleiwurzpflanzen regelmäßig zu Wässern. Die erste Dosis Dünger, idealerweise verdünnter Flüssigdünger, sollte der Gärtner dann nach einem Monat geben. Innerhalb von kurzer Zeit wachsen die neuen Bleiwurzpflanzen dann zu einer Höhe von etwa 30 Zentimetern heran. Jetzt gilt es die jungen Pflanzen in einen neuen Topf zu setzen, denn sie sind nun erwachsen. Wer ein buschiges Wachstum mag, kann jetzt die Triebe entspitzen, um diese Wachstumsform zu fördern.

Dünger und Pflanzsubstrat

Handelsüblicher Flüssigdünger ist für den Bleiwurz durchaus ausreichen. Dabei ist es gut, wenn es sich um einen Dünger handelt, der kalibetont ist. Stickstoff ist für das Blütenwachstum beim Bleiwurz nicht so entscheidend. Allerdings die Abstände zwischen den Düngemittelgaben, denn diese sollten während des Sommers einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen nicht überschreiten. Als Pflanzsubstrat ist beim Bleiwurz eine gute Erde für Kübelpflanzen durchaus ausreichend.

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten treten beim Bleiwurz nur selten auf. Ab und an kann die tropische Pflanze an Grauschimmel erkranken. Hauptsächlich tritt er dann auf, wenn die Blüten Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Ansonsten befallen ihn Blattläuse und Spinnmilben ganz gerne.